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"Das Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde 1935 bis 1945 - ein "Kriegsbeitrag der Geisteswissenschaften"?

Heinrich Himmler in der Gruft des Quedlinburger Doms

Symposium des DHI Rom und der MGH
Deutsches Historisches Institut Rom, Via Aurelia Antica 391, 00165 Rom, Italien
Donnerstag 28. bis Freitag, 29. November 2019

1935 wurden auf Veranlassung des Reichswissenschaftsministeriums das in Berlin ansässige Institut der ‚Monumenta Germaniae Historica‘ und das ‚Preußische Historische Institut in Rom‘ zum ‚Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde‘ zusammengeschlossen und mit einem erheblich höheren Budget ausgestattet.

Wie unabhängig war Forschung unter dem Hakenkreuz?

Erbrachte das ‚Reichsinstitut‘ wirklich keine Gegenleistungen für die kontinuierliche Förderung durch das Reichswissenschaftsministerium und das Wohlwollen des Reichsführers SS?

Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der MGH nehmen beide Institute ihre gemeinsame Vergangenheit unter die Lupe.

Donnerstag, 28.11.2019
14:00    Begrüßung und Einführung (Prof. Dr. Martin Baumeister, Direktor des DHI Rom, Prof. Dr. Martina Hartmann, Präsidentin der MGH)
14:15    Auch ein „Griff nach dem Westen“ - Die Neuausrichtung des MGH-Editionsprogramms unter Edmund Ernst Stengel (Prof. Dr. Arno Mentzel-Reuters, MGH)
15:00    Die Preußische Archivverwaltung und das Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde (Sven Kriese, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin)
15:45    Kaffeepause
16:00    „Sie haben Ihre Sache in Rom ebenso gut gemacht wie ihr Berliner Antipode schlecht“ – die institutionelle Verfasstheit des Reichsinstituts für Ältere Deutsche Geschichtskunde auf dem Prüfstand 1940 - 1942 (Franziska Rohloff M.A., DAI Rom, DHI Rom)
16:45    Die Historiker in der "Abt. Archiv- und Bibliotheksschutz" in der Deutschen Militärverwaltung in Italien 1943-1945 (PD Dr. Christian Fuhrmeister, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München)
17:30    Ende des Sitzungstages
18:00    Vorstellung der Mitarbeiter-Datenbank MGH/ Reichsinstitut (Prof. Dr. Arno Mentzel-Reuters)
18:45    Aperitif im Foyer des DHI
19:30    Abendessen (optional)

Freitag, 29.11.2019
09:00    Die Reinhard-Heydrich-Stiftung in Prag. Ein Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften im Protektorat Böhmen und Mähren? (Dr. Jiří Němec, Masaryk University Brno)
09:45    „Bin ich doch froh, dass ich den Wibald endgültig loshabe“ – Heinz Zatschek (1901-1965) und die MGH-Edition der Epistolae Wibaldi (Dr. Karel Hruza, Österreichische Akademie der Wissenschaften Wien)
10:00    Kaffeepause
10:15    „Allein unter Kollegen“ - Theodor Mayer und die MGH im Krieg (Prof. Dr. Anne Christine Nagel, Justus-Liebig-Universität Gießen)
11:00    Herr und Knecht - Theodor Mayer und Carl Erdmann (Prof. Dr. Folker Reichert, Stuttgart)
11:45    Schlussdiskussion (Leitung Prof. Dr. Arno Mentzel-Reuters)
12:30    Veranstaltungsende
15:00    Exkursion faschistische Architektur (optional)

Für die Teilnahme ist Ihre Online-Anmeldung im Anmeldeportal des DHI Rom erforderlich.

Hier geht's zur Anmeldung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an annette.marquard-mois@mgh.de .