In aller Kürze ...
Anschrift: Postf. 340223, 80099 München; Ludwigstr. 16, 80539 München,
Tel.: (089) 2 86 38-2382, Fax (089) 28 14 19.
Achtung! Ab 1.7.2011 neue Fax-Nummer: +49 89 28638 2180
Träger: Freistaat Bayern.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17
Leiter: Prof. Dr. Arno Mentzel-Reuters
Bibliothekssigle: <B220>
Besondere Sammelgebiete: Mittelalterliche europäische Geschichte bis ca 1525;
Paläographie
Nobert Martin: Bibliothek der Monumenta Germaniae Historica, in: Handbuch der Historischen Buchbestände in Deutschland. Bd. 10 (1996), S. 261-264
Die Bibliothek der Monumenta Germaniae Historica
Bestand: Präsenz-Bibliothek für die Mitarbeiter der Monumenta, sonstige Benutzung nach Vereinbarung · 130.000 Bde, darunter 2 mittelalt. u. 11 neuzeitl. Hss., 8 Wiegendrucke (Inkunabeln); Reproduktionen von mittelalterlichen Hss. (Filme, Filmabzüge, Photoplatten), lfd. Zss.: 204; LS m. 22 Pl., 2500 Bde.; EDV: OPAC und Katalog der Neuerwerbungen;elektronischer Sonderkatalog für Hss. und Mikrofilme
Kurze Geschichte: Die Bibliothek geht zurück auf den Münchner Altphilologen Ludwig Traube (gest. 1907), dessen Bibliothek dem Deutschen Reich unter der Bedingung übergeben wurde, daß sie der Gesellschaft für Ältere Deutsche Geschichtskunde für die Erarbeitung von Editionen in den Monumenta Germaniae Historica zur Verfügung steht. Diese paläographisch-handschriftenkundliche Sammlung wurde im Jahre 1911 ideal ergänzt durch die Bibliothek des langjährigen Leiters der Scriptores-Abteilung, Oswald Holder-Egger.
Die Bibliothek war bis 1944 in Berlin aufgestellt; dann wurde sie mit dem Institut ins Schloß Pommersfelden (bei Bamberg) verbracht und schließlich 1949 in München in der heutigen Meiserstraße aufgestellt. Die jetzigen Räume wurden 1967 bezogen.
Aktuelle Probleme: Die im Gebäude der BSB angemieteten Magazinräume reichen voraussichtlich bis 2015. Ein Neubau bzw. Erweiterungsbau für die BSB war im Gespräch, wurde jedoch 2010 vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst abgelehnt. Die klimatischen Bedingungen des Lesesaals und des Magazins sind unzureichend.



