»»» Literatursuche zu Johannes Trithemius (1462-1516)
»»» Vgl. Signaturenbereich MGH-Bibliothek Ca 90000 bis Ca 90999
»»» Trithemius über sich selbst
»»» Johann A. Fabricius, in: Bibliotheca Latina mediae et infimae aetatis 2 (1858) S. 436-441;
»»» Max Marcuse, Über den Abt Johannes Trithemius. Diss. Halle 1874, 45 S.
»»» Nicholas Scheid, in: The Catholic Encyclopedia 15 (1912) Sp. 62-63;
»»» Christoph Schmidt, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon 19 (2001) Sp. 1446-1454;
Grabplatte des Trithemius in Würzburg
Trithemius, Johannes:
Liber de scriptoribus ecclesiasticis / [Mit Widmungsbrief des Autors an Johann von Dalberg, Bischof von Worms, Sponheim 26.4.1492, und Brief an Albert Morderer, Sponheim .4.1492. Mit Brief an Johann Amerbach von Johannes de Lapide, Basel 28.8.1494, und Gedicht auf das Werk von Sebastian Brant]. Basileae: Amerbach 1494 . - [6], 140, [1] Bl.Hain 15613, BSB-Ink T-459
Wichtige bio-bibliographische Zusammenstellung von lateinischen Autoren des Mittelalters, die alle früheren Versuche dieser Art bei weitem übertrifft. Die Geschichte solcher Verzeichnisse geht auf den hl. Hieronymus zurück und wurde von Gennadius, im Mittelalter dann insbesondere von Sigebert von Gembloux, fortgeführt. Trithemius stützt sich teils auf solche älteren Quellen, teila aber auch auf eigene Beobachtungen. Wurde als Quelle u.a. von den Magdeburger Centurien ausgewertet.
Grundlage des Werkes war die von Trithemius in der Beneditkinerabtei Spanheim bei Kreuznach aufgebaute Bibliothek, die bei seinem Ausscheiden aus dem Kloster im Jahre 1506 über 2000 Bände verfügte. Johannes Oecolampadius (1482-1531) rühmte 1523 die Bestände; doch zu Beginn des 17. Jahrhunderts fand der Herausgaber der ersten Werkausgabe von Trithemius, Marquard Freher (1565-1614), nur noch Reste vor.
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