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Stipendiaten

Frau Julia Exarchos (Gent): Ritual scripting as work in progress: codifying rituals of conflict and reconciliation in the Medieval West (tenth-twelfth centuries)

Das Projekt beschäftigt sich mit der Kodifizierung von Ritualen vom 10. bis 12. Jahrhundert und der Beziehung zwischen kodifizierten Versionen von Ritualen und ihrer rituellen Praxis. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den normativen Texten, vor allem der bischöflichen Liturgie, aus der Kirchenprovinz Reims.

Herr Mark Whelan (London): Zwischen Hof, Kaisern und Ketzern: Die Berichte des Ordensbruders Claus Redwitz an den Hochmeister des Deutschen Ordens aus den Jahren 1422-1435

Das Ziel von Herrn Whelans Projekt ist es, eine Sammlung bislang unveröffentlichter Briefe und Berichte des Ordensbruders Claus Redwitz zur Publikation vorzubereiten. Dieses Vorhaben ist Teil breiter angelegter Forschungen, die sich mit den diplomatischen und politischen Beziehungen zwischen dem Deutschen König und dem Reich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts beschäftigen.

Frau Kristina Stöbener (Berlin): Die Generalprokuratoren des Deutschen Ordens in Rom am Ausgang des Mittelalters. Edition und Untersuchung

Frau Stöbener promoviert zu dem oben genannten Thema. Sie ist bei mehreren DFG-Projekten zur Erschließung mittelalterlicher lateinischer und deutschsprachiger Handschriften im Handschriftenzentrum der Staatsbibliothek zu Berlin tätig. Zuvor arbeitete sie zusammen mit Herrn Prof. Dr. Matthias Thumser an der Briefsammlung des Thomas von Capua.

Frau MMag. Andrea Riedl (Wien): Zwischen Vermittlung und Abgrenzung: Kontroverstheologische Schriften "contra Graecos" im 13. Jahrhundert

Frau Riedl nimmt in Ihrer Dissertation die Zeit des Lateinischen Kaiserreichs in Konstantinopel (1204-1261) in den Blick und legt den Schwerpunkt auf die kontroverstheologischen Traktate zwischen Vertretern der Ost- und der Westkirche im entsprechenden Zeitraum. Sie ist Universitätsassistentin am Institut für Historische Theologie (Fachbereich Theologie und Geschichte des christlichen Ostens) an der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien.

Herr Dominik Trump (Köln): Die 'Epitome Aegidii' der Handschrift Mailand, Biblioteca Ambrosiana, A. 46 inf. Ein Beitrag zur Rezeption des römischen Rechts im Frankenreich

Herr Dominik Trump absolvierte seinen Magister zu oben genanntem Thema. In seiner Dissertation widmet er sich der Verbreitung von römischem Recht im 9. Jahrhundert, zu welchem Zweck er sein Stipendium an den MGH benötigt. Er arbeitete als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle "Edition der fränkischen Herrschererlasse", an der Universität Köln.

Herr Daniel David Weis (Marburg): Karl der Große und seine Nachfolger in der deutschen Kaiserchronik. Kommentar und Untersuchungen

Herr Daniel David Weis promoviert zu dem oben genanntem Thema. Er arbeitet derzeit bei Prof. Dr. Jürgen Wolf als wissenschaftliche Hilfskraft im internationalen Kaiserchronik-Projekt der Universitäten Cambridge und Marburg.

Herr Andreas Öffner, MA (Tübingen): Relatio episcoporum von 829: Neuedition und Überlegungen zum entstehungsgeschichtlichen Kontext

Herr Andreas Öffner arbeitet an seiner Dissertation zu oben genanntem Thema. Für dieses Vorhaben beschäftigt er sich auch im Rahmen des Stipendiums an den MGH. Er ist als Akademischer Mitarbeiter am Seminar für Mittelalterliche Geschichte der Eberhard-Karls-Universität Tübingen angestellt.

Frau Dipl.-Ing. Mag. Katharina Kaska, MA (Wien): Texttransfer und Buchaustausch - Netzwerke monastischer Handschriftenproduktion am Beispiel des Zisterzienserstifts Baumgartenberg in Oberösterreich

Frau Kaska ist Doktorandin an der Universität Wien zu oben genanntem Thema. Sie absolvierte zuvor die Studiengänge der Klassischen Philologie (Griechisch) und der Geschichtsforschung, Historischen Hilfswissenschaft und Archivwissenschaft am Institut für Österreichische Geschichtsforschung.

Dr. Rüdiger Lorenz (Freiburg): Edition der sog. ardizonischen Rezension des oberitalienischen Lehnrechts

Herr Dr. Lorenz promovierte an der Universität Freiburg in Lateinischer Philologie des Mittelalters. Er verfügt über zahlreiche Erfahrungen im Bereich der Lehre und des Vortragswesens. Zudem ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Freiburg tätig.

Dr. Eugenio Riversi (Bonn): Das Wort der Häretiker - Predigen, Diskutieren und Anklagen als Formen der Auseinandersetzung zwischen Nonkonformisten und Amtskirche vom Anfang des 11. bis zum ersten Drittel des 13. Jahrhunderts (Arbeitstitel)

Herr Dr. Eugenio Riversi arbeitet an seiner Habilitation zu oben genanntem Thema. Seine Schwerpunkte an der Universität Bonn liegen zudem in Lehr- und Projekttätigkeiten der Geschichtswissenschaften. Zuvor absolvierte er mehrere Postgraduale Weiterbildungsstudiengänge in Italien.

Alumni

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