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Salzbergwerk Staßfurt

Auslagerungsstätte des Archivs der Monumenta Germaniae Historica.

Auf Betreiben des Präsidenten Theodor Mayer sollten die Archivalien, die zunächst in das Heimatmuseum Blankenburg/Harz verbracht worden waren, 1944 in 30 Kisten zusammen mit Kunstschätzen aus dem Kaiser-Friedrich-Museum Magdeburg im Salzbergwerk Staßfurt deponiert werden. Da dort im Mai 1945 ein Feuer ausbrach und die Firste, in der die Materialien gelagert waren, im Löschwasser absoffen, galt das Archiv zunächst als verloren. In Wirklichkeit wurden nur 7 Kisten zerstört, die anderen 23 wuren im August 1947 in der Alten Brauerei zu Blankenburg aufgefunden (vgl. MGH-Archiv B 719), sind also nie nach Staßfurt verbracht worden.  1948 wurden sie in das Archiv der Akademie der Wissenschaften de DDR (heutiger Archivbestand A) überführt.

 Quellen: Margarethe Kühn: "Bericht über Neu-Stassfurt Schacht VI", MGH-Archiv B 719, vom 28. 8. 1946. - Dies., Das Bergwerk. [Hsl. Erinnerungen, 1982], MGH-Archiv B 849/V, S. 1-17 [Aufruf].

 Bilder: Postkarten der Preußischen Bergwerks- und Hütten A.G., Berginspektion Staßfurt (Berlepsch-Maybachschachtanlage, ca. 1920)