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Neuerscheinung

Die Innsbrucker Briefsammlung

Eine neue Quelle zur Geschichte

Kaiser Friedrichs II. und König Konrads IV.

 

Herausgegeben von JOSEF RIEDMANN

(Briefe des späteren Mittelalters 3)

VIII und 334 S. sowie 16. farb. Abb. 4º. 2017.

ISBN 978-3-447-10749-5 Ln. € 80,—

Die Innsbrucker Handschrift 400 hatte lange in der Wissenschaft keine Beachtung gefunden. Die Bedeutung der darin enthaltenen Sammlung von Schriftstücken aus spätstaufischer Zeit wurde zwar vor über 100 Jahren erstmals vom jungen Tiroler Historiker Gottfried Klapeer erkannt, doch bedingte der 1. Weltkrieg, dass seine Forschungen im Sande verliefen. Erst die systematische Erfassung der Handschriften in österreichischen Bibliotheken führte im Jahre 2004 zur eigentlichen Entdeckung der „Innsbrucker Briefsammlung“ mit insgesamt 211 Mandaten, Privilegien und Briefen, zum Teil in vollem Wort-laut, zum Teil gekürzt, darunter 36 Schreiben Kaiser Friedrichs II. und 112 Schreiben seines Sohnes Konrad IV. Diese weitestgehend unbekannten Texte wurden erstmals 2006 im „Deutschen Archiv für Erforschung des Mittelalters“ in Form von Regesten vorgestellt. Die nun vorliegende kritische Edition bietet nicht nur die vollständigen Überlieferungen mit ausführlichen Vorbemerkungen zur historischen Einordnung, sondern auch detaillierte Register der Namen und Wörter sowie Verzeichnisse der Initien, Aussteller und Empfänger sowie der Vorlagen. Diese Ausgabe leistet somit neben der spektakulären Erstveröffentlichung der spätstaufischen Schriftstücke auch einen wichtigen Beitrag zu der immer noch viel zu sehr vernachlässigten Erforschung der Briefsammlungen des späteren Mittelalters.


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11.05.2017 09:50