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Monumenta go China

Die Präsidentin der MGH, Prof. Dr. Martina Hartmann,
und Prof. Dr. Longguo Li vom Department of History
der Peking University in Beijing nach der Unterzeichnung
der Kooperationsvereinbarung. ©MGH

Die Kooperationsvereinbarung liegt in Deutsch
und Chinesisch vor.

Das Interesse chinesischer Historiker am europäischen Mittelalter ist groß. Um jungen Forscher/-innen einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt im Institut der MGH in München zu ermöglichen, haben daher die Monumenta Anfang August mit der Peking University eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Am Department of History der Peking University wird in Englisch gelehrt. So soll der Weg für Gastdozenten ohne Chinesisch-Kenntnisse geebnet werden. Prof. Longguo Li, der über das europäische Frühmittelalter und die mittelalterliche Geschichtsschreibung forscht, hat die Monumenta bei eigenen Forschungsaufenthalten kennengelernt. Er betont die Bedeutung der Kooperationsvereinbarung: „Das Programm ist sehr hilfreich und sehr wichtig für die chinesischen Studenten.“

Das Gesamtprogramm an Veröffentlichungen der MGH wurde 2018 bereits dreimal nach China geordert - auch daran zeigt sich das wachsende Interesse der chinesischen Geschichtsforschung an den Monumenta Germaniae Historica. Man darf gespannt sein, unter welchen Blickwinkeln die Historiker/-innen aus dem Reich der Mitte das europäische Mittelalter betrachten.

22.08.2018 11:15