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Mathias Lawo: Studien zu Hugo von Flavigny

(MGH Schriften 61)

 

XX und 436 S. 10 Abb. 8º. 2010

ISBN 978-3-7752-5761-9 Ln. EUR 60, —



Die Werke Hugos von Flavigny, wie dieser lotharingische Autor der späteren Salierzeit nach der höchsten von ihm nachweislich bekleideten Würde gemeinhin bezeichnet wird, sind im Wesentlichen in den erst im 18. Jahrhundert geteilten Handschriften Phillipps 1870 und 1814 der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz zu Berlin auf uns gekommen. Ediert davon ist einzig eine von Christi Geburt bis zum Jahre 1102 reichende Chronik (MGH SS 8 S. 288–502). Diese Ausgabe wurde jedoch schon im 19. Jahrhundert als unbefriedigend erachtet, weil sie – unter offensichtlichem Zeitdruck entstanden – fehlerhaft ist und zeitbedingt der wissenschaftlichen wie technischen Grundlagen zu einer angemessenen Darstellung der Arbeitsweise des Chronisten entbehrt. Als Vorstufe einer zeitgemäßen kritischen Edition klärt die nun vorliegende Studie neben der Biographie des Autors vor allem die Entstehungsgeschichte des gesamten Werkkomplexes. Dabei wird der Nachweis zu führen versucht, dass die Codices Hugos autographes Arbeitsexemplar waren. Zudem wird die in der Hauptsache um 1845 geleistete, vornehmlich auf Chroniken fokussierte Quellenanalyse mit vereinzelten jüngeren Funden und eigenen Beobachtungen verbunden und mit den neuerdings zu Gebote stehenden elektronischen Hilfsmitteln verfeinert. Aufgrund der in den Anhängen gebotenen Berichtigungen zur Pertz’schen Edition kann der Text der Chronik nun korrekt zitiert werden, ohne gleich auf die Handschriften zurückgreifen zu müssen.



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