Aktuelles | 19. Jan. 2026

MGH-Fellows 2025

Im vergangenen Jahr wurden drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler durch Stipendien für Forschungen im Münchener Institut der MGH gefördert.


Jonathan Dell Isola, Candidate for the Doctorate of Medieval History an der Catholic University of America (Washington, D.C.), arbeitete in München an seinem Forschungsprojekt „Political Practice and Dynastic Tradition in the Reign of Arnulf of Carinthia (887-899)“. Er nutzte seinen zweimonatigen Forschungsaufenthalt bei den MGH in München auch zu intensiven Urkundenstudien im Bayerischen Hauptstaatsarchiv: „I have now been able to view about seventy-five percent of Arnulf’s surviving originals. The MGH library also contains numerous specialized studies, in particular, on diplomatics. These works are either inaccessible to me in US libraries, or would be substantially more difficult to acquire. I could also be fully immersed in the project, which has allowed me to make substantial progress on the draft article.“
gefördert von Pro arte edendi – Freunde der MGH e. V.

Alice Sacco promoviert an der Università di Siena / Italien. Sie arbeitet an einer neuen kritischen Edition der lateinischen Übersetzung des hippokratischen Traktats „De natura pueri“, angefertigt vermutlich zwischen 1258 und 1266 von Bartolomeo aus Messina. Bei ihrem einmonatigen Aufenthalt im Münchner Institut der MGH befasste sie sich intensiv mit der Handschriftentradition anhand der Münchener Handschriften und der Person Hartmann Schedels, der eine der grössten Bibliotheken Europas seiner Zeit besaß.
gefördert durch ein Arno-Borst-Stipendium

Maria Theresa Weidinger
ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte an der KU Eichstätt-Ingolstadt tätig und befasst sich im Rahmen ihres Dissertationsprojekts mit Himmelsbriefen aus dem Mittelalter. Während ihres einmonatigen Aufenthalts bei den MGH arbeitete sie an der Erfassung und Edition der überlieferten Schriftstücke sowie der Belegstellen, zum Beispiel in narrativen Quellen, um die Verbreitungswege dieser angeblich aus dem Jenseits stammenden Texte nachvollziehen zu können.
gefördert durch ein Arno-Borst-Stipendium